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Neubau eines mehrgenerationen Wohnhauses

in Kassel

Die Aufgabe für das Raum-/Entwurfskonzept lautete neben dem „Kernhaus“ noch zwei weitere Wohneinheiten zu schaffen. 

Das Wohnen ist so organisiert, dass mehrere Generationen gemeinsam und gleichzeitig ungestört leben können. Dieses Projekt steht im engen Zusammenhang mit dem Verständnis für den Nächsten, mit der mitmenschlichen Anteilnahme, mit der Respektierung der menschlichen Gefühle und Empfindungen und mit der offenen Auseinandersetzung über die Schwierigkeiten menschlichen Zusammenlebens.

Das Ziel war, durch eine kostengünstige Bauweise eine großzügige Wohnfläche zu schaffen, die genügend Rückzugsmöglichkeiten für alle Familienmitglieder bietet. Die mittlere Generation bewohnt das Erdgeschoss und das Dachgeschoss des Haupthauses. Das Studio des heranwachsenden Kindes bildet eine abgeschlossene Wohneinheit zwischen dem Haupt- und dem Nebenhaus. Die ältere Generation bewohnt das Nebenhaus. Die Nutzungen sind so angelegt, das bei einer Veränderung der Bewohnerstruktur auch einzelne Wohneinheiten separat vermietet werden können.

Die architektonische Konzeption des Projektes folgt funktionalen und baulichen Anforderungen des energiesparenden Bauens. Es wurde das Experiment gewagt, bauliche Maßnahmen zur verstärkten Sonnenenergienutzung in eine adäquate architektonische Sprache umzusetzen, ohne die Verbindung zu unserer Bautradition zu verlieren.

Quadratische Grundrisse der Häuser, Kompaktheit der Gebäude, Stellung Rücken an Rücken, Energiepuffer im Norden, große Fenster und Wintergarten als Wärmefalle nach Süden und Südwesten waren die Planungsmerkmale. Der dreigeschossige Wintergarten, auf den alle Wohnfunktionen ausgerichtet sind, nimmt die zentrale Stellung im Haupthaus ein. Er reicht bis in das Kellergeschoss hinab und gibt dem angrenzenden Kellerraum die Qualität eines Wohnraumes. Er erweitert den Lebensraum der Bewohner. Die Grünpflanzen produzieren Sauerstoff und Feuchtigkeit und sorgen für ein angenehmes Klima. Über Fenster und Lüftungsklappen strömt die angenehme Luft in die angrenzenden Wohnräume. Die Abtrennungen durch Glasschiebewände, die vor eine Klinkerwand geschoben werden, bewirken eine Speicherung der Wärme, die bei absinkender Raumtemperatur an den Raum wieder abgegeben wird. Die Querlüftungen und die Kippelemente schützen die Bewohner in den Sommermonaten vor dem Wärmestau.


Die Sonnenenergie senkte die Heizkosten auf 1.500 € im Jahr. 

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